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  • Die Anfänge: 1941 – 1945
  • Gründung
Gründung
Gründung der Filterwerke Mann + Hummel GmbH
LUDWIGSBURG / Nach der Übernahme der Filterproduktion von Mahle wurde das Filterwerk Mann + Hummel 1941 in der Textilfabrik in der Hindenburgstraße untergebracht
1941

Gründung der Filterwerk
Mann + Hummel GmbH

ZWEI TEXTILUNTERNEHMER wagen den mutigen Schritt in ein neues Geschäftsfeld.

Adolf Mann und Dr. Erich Hummel sind seit 1938 Eigentümer der Textilfirma Bleyle. Doch der 2. Weltkrieg bedroht die Existenz ihres Unternehmens. In dieser Situation trifft es sich gut, dass der Motoren- und Kolbenhersteller Mahle die Produktion von Luft-, Öl- und Benzinfiltern verkaufen möchte. Nach reiflicher Überlegung greifen Adolf Mann und Dr. Hummel zu und gründen am 6. Januar 1941 die „Filterwerk Mann + Hummel GmbH“. Produziert wird in den Räumen ihres Textilwerkes in Ludwigsburg.

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  • Die Anfänge: 1941 – 1945
  • Innovationen
Innovationen
1941

1941 – 1945: Mit zahlreichen Innovationen macht
das junge Unternehmen auf sich aufmerksam

DIE VERSUCHSABTEILUNG wird sofort nach der Firmengründung ausgebaut
und die enge Kooperation mit den Motorenherstellern gesucht.

Zu den wichtigsten Kunden zählt das Militär, es benötigt besonders leistungsfähige Filter. Eigene Motorenprüfstände und Versuche unter Realbedingungen sorgen schnell für innovative Lösungen.

Das Filterwerk Mann + Hummel entwickelt den ersten Textilluftfilter, Zyklon-Luftfilter für Heeresfahrzeuge und Filzluftfilter. 1943 wird ein Ölfilter mit Hauptstrom-Ölzentrifuge entwickelt, 1944 entstehen die ersten Kombinationsluftfilter mit Filzkerzen und Feifel-Zyklonen sowie Siebscheiben-(Öl)filter und Filzfeinfilter für Kraftstoff.

Außerdem beteiligt sich das Filterwerk Mann + Hummel an der Vorentwicklung des Kraft-durch-Freude-Wagens, der später als VW Käfer Automobilgeschichte schreiben wird.

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  • Die Anfänge: 1941 – 1945
  • Adolf Mann
Adolf Mann
Adolf Mann
ADOLF MANN / Offizielles Porträt von Adolf Mann, vermutlich aus den 1950er-Jahren.
1890

1890 – 1970: Der „Philosoph auf
dem Chefsessel“: Adolf Mann

ADOLF MANN, Eliteschüler, Mathematiklehrer, Frontsoldat, Unternehmer – und Humanist.

Mit einer umfassenden philologischen Ausbildung am Tübinger Stift ausgestattet, verbindet der aus einfachen Verhältnissen stammende Adolf Mann unternehmerische Weitsicht und Tatkraft mit fundierten humanistischen Werten. Auf dieser Basis führt er nicht nur zahlreiche arbeitnehmerfreundliche Neuerungen in seinem Unternehmen ein. Er beteiligt sich auch mit Veröffentlichungen und Vorträgen am sozialpolitischen Exkurs der jungen Bundesrepublik. Seine Integrität und Verantwortungsethik prägen MANN+HUMMEL noch heute.

Audio-File
Zwischen Kriegsstrapazen und Sehnsucht nach Zuhause / 1.396 Briefe schreibt Adolf Mann seiner Frau Elisabeth während des 1. Weltkriegs.
Zur Verfügung gestellt von der Stuttgarter Zeitung.
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  • Die Anfänge: 1941 – 1945
  • Dr. Erich Hummel
Dr. Erich Hummel
Dr. Erich Hummel
DR. ERICH HUMMEL / Offizielles Portrait von Dr. Erich Hummel , vermutlich aus den 1950er-Jahren.
1893

1893 – 1984: Akribischer Jurist mit
Leib und Seele: Dr. Erich Hummel

DR. ERICH HUMMEL stellt mit seinen umfassenden juristischen Kenntnissen das Unternehmen auf eine solide Basis.

Aus einer Pfarrersfamilie stammend, absolviert der Abiturient zunächst eine kaufmännische Lehre in Hamburg. Erst nach dem 1. Weltkrieg kann der hochdekorierte Offizier ein Jurastudium beginnen, das er 1923 mit Prädikat und Promotion abschließt. Wenig später geht er in die Industrie und macht dort schnell Karriere. Im Filterwerk Mann + Hummel tragen seine Sparsamkeit, seine Korrektheit und die Fähigkeit, komplexe Fragen bis ins Detail zu durchdenken, maßgeblich zur positiven Entwicklung des Unternehmens bei.

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  • Die Nachkriegsjahre: 1945 – 1949
  • Neuanfang
Neuanfang

Neuanfang nach 1945

„So wurde aus dem Topf eines

Ölbadluftfilters ein

voll funktionsfähiger Kochtopf.“

Hermann Dettling,
langjähriger Leiter der
Hauptabteilung Auftragsabwicklung

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  • Die Nachkriegsjahre: 1945 – 1949
  • Aufarbeitung
Aufarbeitung
1945

Das dunkelste Kapitel deutscher
Geschichte wird aufgearbeitet

Das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte wird aufgearbeitet
STUTTGART / Die Stuttgarter Innenstadt wurde durch alliierte Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört.

Adolf Mann und Dr. Erich Hummel waren zweifellos Profiteure der Kriegswirtschaft. Nicht nur wegen ihrer NSDAP-Mitgliedschaft müssen sie sich im Rahmen der Entnazifizierung einem Spruchkammerverfahren stellen.
Auch die Übernahme der Textilfirma Bleyle und mehrerer jüdischer Textilunternehmen wird rückgängig gemacht. 1948 werden beide als „Mitläufer“ eingestuft und damit entlastet. Vieles deutet darauf hin, dass sie zur Sicherung ihres Unternehmens gegen ihre innere Überzeugung eine opportunistische Nähe zu den braunen Machthabern pflegten – ohne deren Ideologie zu teilen.

Weil in den Kriegsjahren auch Kriegsgefangene beschäftigt waren, hat sich MANN+HUMMEL später mit einem hohen Betrag an der Stiftungsinitiative der deutschen Industrie zur Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter beteiligt.

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  • Die Nachkriegsjahre: 1945 – 1949
  • Alfred Wacker
Alfred Wacker
Alfred Wacker
MACHER UND MENSCH / Alfred Wacker war ein energischer Mann der Tat, den gleichzeitig eine fürsorgliche, menschliche Wärme auszeichnete.
1941

1941 – 1965: Ein ehemaliger
Strickmeister prägt das
Unternehmen entscheidend

ALFRED WACKER übernimmt bei Gründung des Filterwerks die technische Leitung. Von Anfang an setzt er Maßstäbe.

Als zupackender Mann der Tat ist der liebevoll „Filterwilli“ genannte Produktionsspezialist die ideale Ergänzung zu den Firmengründern. Seine burschikose Art und sein unermüdlicher Einsatz machen ihn legendär. Das „liebenswerte Raubein“ arbeitet in den schwierigen Nachkriegsjahren fast rund um die Uhr und übernachtet auch schon mal auf einem Feldbett neben seinem Schreibtisch. Unverzichtbar für das Unternehmen, bringt er es bis zum Geschäftsführer. Sein früher Tod 1965 hinterlässt eine schmerzliche Lücke – sein Geist lebt bis heute im Unternehmen fort.

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  • Die Nachkriegsjahre: 1945 – 1949
  • Nachkriegsflexibilität
Nachkriegs-Flexibilität
Nach 1945 werden Filter kaum nachgefragt. Das Filterwerk zeigt sich flexibel und fertigt Sanitärarmaturen, Haushaltsartikel wie Kochtöpfe, Salzstreuer und Nähkästen sowie – aus Filterfilz – Damen- und Herrenhüte.
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  • Die Nachkriegsjahre: 1945 – 1949
  • Filterproduktion
Filterproduktion
1947

Die Filterproduktion nimmt
wieder Fahrt auf

Filterproduktion
WIEDERAUFNAHME DER FILTERPRODUKTION / In den ersten Jahren nach 1945 wurden die Filter noch in einer Vielzahl von Einzelschritten hergestellt.

Trotz schwacher Nachfrage werden in den Nachkriegsjahren bestehende Filtertypen weiterentwickelt, vor allem die Wirbelölluftfilter „LO“ und „LOM“ für den Ersatzteilmarkt. Technologisches Neuland wird 1947 mit dem für den VW Käfer entwickelten Filzkegel-Luftfilter und dem Ölbadluftfilter „LOZ“ (1948) beschritten. Der Erfolg des Käfer und das nach der Währungsreform einsetzende „Wirtschaftswunder“ lassen die Produktionszahlen schnell wachsen. Erste Rationalisierungsmaßnahmen bereiten den Weg in die Großserienfertigung.

Parallel werden erstmals Flüssigkeitsfilter für industrielle Anwendungen entwickelt. Daraus entsteht der Geschäftsbereich Mühlenbau, der komplette Förderanlagen für Großmühlen entwickelt und realisiert. Bis in die 1950er-Jahre ist der Mühlenbau ein wichtiges Standbein, aus dem später der Bereich Anlagenbau hervorgeht.

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  • Die Fünfzigerjahre
  • Rationalisierung
Rationalisierung
1951

Beginn der industriellen Großserienfertigung

Beginn der industriellen Großserienfertigung
LAGERHALTUNG IN DER NACHKRIEGSZEIT / Die Aufnahme zeigt Paletten mit Ölbadluftfiltern und illustriert das rasante Wachstum des Filterwerks gegen Ende der 1940er-Jahre.

Der anspringende Konjunkturmotor erfordert ein Umdenken im Filterwerk. Die manufakturähnlichen Arbeitsabläufe werden vom technischen Direktor Alfred Wacker in hohem Tempo rationalisiert. Zuerst wird die Produktion der Ölbadluftfilter für den VW Käfer auf Fließbandfertigung umgestellt, weitere Abteilungen folgen.

Zwischen 1949 und 1954 kann der Umsatz von 1,9 auf 15 Millionen D-Mark gesteigert werden. Maßgeblich hierfür ist auch die Strategie, in Forschung und Entwicklung die Nähe zu den Kunden zu suchen und so zum innovativen Partner im Erstausrüstungsgeschäft zu werden.

Das rasante Wachstum sprengt die räumlichen Möglichkeiten im Stammwerk. 1954 legt man mit einer neuen Stanzereihalle vor den Toren Ludwigsburgs den Grundstein für Werk 2.

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  • Die Fünfzigerjahre
  • Internationalisierung
International
Exportabteilung für das Auslandsgeschäft
BESCHEIDENE ANFÄNGE / Die Filtros Mann S.A. in São Paolo war anfangs in bescheidenen Räumlichkeiten untergebracht. TIDEM war ein kleiner Familienbetrieb, der hauptsächlich Zentrifugen herstellte.
1957

Für das Auslandsgeschäft wird eine
Exportabteilung gegründet

DIE NÄHE ZU DEN KUNDEN forciert die Internationalisierung.

Im Boom des Wirtschaftswunders werden bis 1956 elf Vertriebsvertretungen in Europa etabliert. Im Sinne der Kundennähe werden außerdem Produktionslizenzen unter anderem nach Ägypten, Chile, Indien, in die Türkei und in den Iran, nach Jugoslawien, Ungarn, Mexiko, Südafrika sowie nach Brasilien und Argentinien vergeben.

Aus der brasilianischen Naumann Gepp und der argentinischen TIDEM werden später die ersten Auslandbeteiligungen. Aus ihnen gehen die heutigen MANN+HUMMEL Brasil Ltda. und MANN+HUMMEL Argentinien S.A. hervor.

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  • Die Fünfzigerjahre
  • Verantwortung
Verantwortung

Verantwortung

Arbeit ohne spürbaren Gehalt an Verantwortung

und Arbeitgeber ohne Bemühung um

Verantwortungsdelegation und ohne

Anerkennung geleisteter Verantwortung

sind inhuman und menschenunwürdig.“

Adolf Mann,
in seiner Schrift „Aus der Praxis
einer Ertragsbeteiligung“, 1954

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  • Die Fünfzigerjahre
  • Soziale Verantwortung
Soziale Verantwortung
1952

Die Betriebskrankenkasse bildet den
Auftakt für zahlreiche sozialpolitische
Meilensteine

SOZIALE VERANTWORTUNG ist für Adolf Mann und Dr. Erich Hummel kein
Schlagwort, sondern Ausdruck ihrer humanistischen Grundeinstellung.

Der bereits 1949 eingeführten Unterstützungskasse folgt 1952 die Betriebskrankenkasse. Sie bietet optimale Leistungen zu günstigen Konditionen. Dem Motto Adolf Manns – „Erziehung zum Eigentum“ – entsprechend, wird 1953 die Ertragsbeteiligung eingeführt. Sie geht weit über ein „Geschenk“ hinaus und besitzt Anspruchscharakter.


Denn nach Adolf Manns Überzeugung haben Beschäftigte ein Recht auf die Bildung von Eigentum. Diesem Ziel dient auch das Siedlungswerk, das es Mitarbeitern in den 1950er-Jahren ermöglicht, günstig Wohneigentum zu erwerben. Zusammen mit vielen weiteren Einzelmaßnahmen legen die Firmengründer ein Wertefundament, das bis heute in der DNA von MANN+HUMMEL verwurzelt ist.

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  • Die Fünfzigerjahre
  • Sozialleistungen
Sozialleistungen
Employer Branding 1952: Ein Plakat zählt die zahlreichen Sozialleistungen und Freizeitmöglichkeiten auf. Hierzu gehört auch eine Gymnastikgruppe für Frauen.
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  • Die Sechzigerjahre
  • Standort Ludwigsburg
Standort Ludwigsburg
Sichtbarer Ausdruck des Wachstums: Was mit einer Stanzereihalle begann, entwickelt sich Anfang der 1960er-Jahre in der Ludwigsburger Grönerstraße zum Werk 2.
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  • Die Sechzigerjahre
  • Filtermedien
Filtermedien
1960

Papier löst Filz als Filtermedium
weitgehend ab und sorgt so für
einen besseren Wirkungsgrad

NEUE FILTERMEDIEN sorgen für einen besseren Wirkungsgrad
und erleichtern Wartung und Austausch.

Filtermaterialien aus imprägniertem Papier haben in den 1960er-Jahren Filz als Filtermedium weitgehend abgelöst. Die Filterwirkung bei Schmierölfiltern kann durch neu entwickelte Papierfiltermaterialien mit verbessertem Abscheidungsgrad und hoher Schmutzkapazität nochmals optimiert werden. Einen wichtigen Entwicklungsschritt stellen ab 1967 Pkw-Kunststofffilterelemente und Flachfilterelemente dar.

Zu den wichtigen Innovationen im Fahrzeugbereich zählen auch der MANN Pico-Zyklon, der MANN Piclon Trockenluftfilter mit Mantelzyklon und der VW-Ölbadluftfilter mit Ansaugschnorchel und Klappe zur Temperaturregelung der Ansaugluft.

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  • Die Sechzigerjahre
  • Marklkofen
Marklkofen
Schloss Warth im niederbayerischen Vilstal
ANFANG DER 1970ER-JAHRE / Das Werk Marklkofen ist deutlich gewachsen. Am unteren Bildrand ist das Gebäude der ehemaligen Nudel fabrik zu erkennen.
1962

Eine ehemalige Nudelfabrik bildet den Beginn für das größte Filterwerk der Welt

SCHLOSS WARTH im niederbayerischen Vilstal beherbergt seit 1953 eine Produktionsstätte für Filter.

Als im benachbarten Marklkofen 1962 eine Nudelfabrik in Konkurs geht, kauft Mann + Hummel das Gebäude und richtet darin eine Produktionsstätte ein. Sukzessive werden angrenzende Grundstücke erworben. Auf ihnen entstehen in mehreren Abschnitten weitere moderne Fertigungshallen. Die ehemalige Nudelfabrik ist am linken unteren Bildrand noch zu erkennen. Heute gilt das Werk in Marklkofen mit über 166 Millionen jährlich produzierten Filtern und Filterelementen sowie rund 3.000 Beschäftigten als das größte und innovativste Filterwerk der Welt.

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  • Die Sechzigerjahre
  • 25 Jahre Filterwerk
25 Jahre Filterwerk

25 Jahre Filterwerk

„Wer sich in der Wirtschaft den

nüchternen Blick für das Verhältnis von

Leistung und Ertrag bewahrt, weiß,

wie wenig er der eigenen Leistung und wie viel

er der Fortune, der Gunst der Umwelt verdankt.“

Adolf Mann,
anlässlich der Jubiläumsfeier des
Filterwerks Mann + Hummel im Juni 1966

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  • Die Sechzigerjahre
  • Einführung der EDV
Einführung der EDV
Mit einer damals hochmodernen Rechneranlage von Honeywell führt Mann + Hummel ab 1967 die elektronische Datenverarbeitung ein. Mit ihr geht auch die Zeit der wöchentlichen Lohntüten unweigerlich zu Ende.
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  • Die Sechzigerjahre
  • Beginn "Ära Bracher"
Beginn "Ära Bracher"
Dr. Erich Bracher
DR. ERICH BRACHER / Verantwortungsträger in der Kontinuität der Firmengründer.
1967

Dr. Erich Bracher wird Vorsitzender
der Geschäftsführung

DIE „ÄRA BRACHER“ beginnt mit umfangreichen strukturellen und personellen Veränderungen.

Als Altphilologe prägt auch ihn ein humanistisches Weltbild. Wie Dr. Erich Hummel studiert er Jura erst nach Umwegen. 1954 fängt er frisch promoviert im Filterwerk an, zwei Jahre später erhält er Prokura. Mitglied der Geschäftsführung wird er 1959, deren Vorsitzender 1967. In seiner Position gelingt Dr. Bracher bis 1989 die „Quadratur des Kreises“: Die Verbindung von starkem Wachstum und rasanten Veränderungen mit der Fortsetzung der auf sozialen Grundsätzen beruhenden Tradition der Unternehmensgründer. 22 Jahre lang wird er das Unternehmen im Sinn der Gründer leiten und damit eine ganze Ära begründen.

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  • Die Sechzigerjahre
  • Innovationen
Innovationen
1969

Markteinführung von Regelkästen
für die Temperaturregelung der Ansaugluft

Regelkästen für die Temperaturregelung der Ansaugluft
KUNSTSTOFF AUF DEM VORMARSCH / Dämpferfilter mit Ansaugluftregulierung.

In den 1960er-Jahren verändern sich die Ansprüche an das Auto – und damit an die Filtertechnik. Der Verschleißschutz und die Ansauggeräuschdämpfung verlieren an Bedeutung. Stattdessen steht die Leistungs- und Verbrauchsoptimierung bei gleichzeitiger Verringerung von Schadstoffemissionen im Mittelpunkt. Ziele, die dank intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit, begleitet von neuen Versuchseinrichtungen und Prüfverfahren, erreicht werden. Unter anderem durch die Kombination von Luftfiltern mit thermostatgesteuerten und pneumatischen Einrichtungen zur Regulierung der Ansauglufttemperatur.

Erstmals kommen zudem für die Filtergehäuse Kunststoffe statt Blech zum Einsatz, was platzsparende Formgebungen erlaubt. Durch diese Innovationsstärke kann Mann + Hummel seine Position als kompetenter Partner der Automobilindustrie festigen.

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  • Die Siebzigerjahre
  • Vermächtnis
Vermächtnis

Vermächtnis der Gründer

Bleiben und fortwirken

wird sein starkes, für viele von uns

unvergessliches und unverlierbares

geistiges Vorbild.“

Dr. Erich Bracher,
auf einer Gedenkveranstaltung
zum Tod von Adolf Mann

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  • Die Siebzigerjahre
  • Dr. Jörg-Dieter Hummel
Dr. Jörg-Dieter Hummel
Dr. Jörg-Dieter Hummel
SOHN VON DR. ERICH HUMMEL / Dr. Jörg-Dieter Hummel
1972

Dr. Jörg-Dieter Hummel
– Vertreter der zweiten Generation

DR. HUMMEL JUN., wie er firmenintern genannt wird,
kümmert sich zunächst um Finanzen und rechtliche Themen.

1977 übernimmt er von Dr. Erich Hummel die Position des Geschäftsführers. Außerdem vertritt er das Unternehmen in Fragen der Qualitätssicherung beim Bund der Deutschen Industrie (BDI). Wie sein Vater ist er leidenschaftlicher Jurist, verfügt über eine exzellente humanistische Bildung und hat ausgeprägte kulturelle Interessen. 1995 geht Dr. Jörg-Dieter Hummel in den Ruhestand, mit ihm verlässt der letzte Vertreter einer der Gründerfamilien die operative Führung. Im Aufsichtsrat bleibt er dem Unternehmen bis zu seinem frühen Tod 1998 verbunden.

  • Chronik
  • Die Siebzigerjahre
  • Die grün-gelbe Marke
Die grün-gelbe Marke
Grün und Gelb lösen 1972 das bisher gebräuchliche Blau als Markenfarbe für MANN-FILTER ab. Damals nicht unumstritten, hat sich die aufmerksamkeitsstarke Gestaltung längst weltweit zum Symbol für Markenqualität etabliert.
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  • Die Siebzigerjahre
  • Kunststoffe
Kunststoffe
1976

Die Errichtung eines speziellen
Kunststoffwerkes weist in die Zukunft

DER SIEGESZUG DES KUNSTSTOFFS wälzt in den 1970er-Jahren
weltweit die industrielle Fertigung um.

In der Automobilindustrie, wo der Platz unter der Motorhaube immer beengter wird, kommt Kunststoffen eine immer größere Bedeutung zu. Nicht zuletzt aus Gewichts- und Kostengründen. Außerdem fordert die Automobilindustrie verstärkt Systemlösungen, die den gesamten Weg der Luft von der Ansaugung bis in den Motor umfassen.

Mit intensiver Forschung und kalt härtendem Polyurethan schafft es Mann + Hummel, den hohen mechanischen, thermischen und chemischen Belastungen gerecht zu werden. Erstmals ist nun auch die Fertigung von weiteren Komponenten in der Motorenperipherie möglich. Der systematische Ausbau der Kunststoffkompetenz wird so ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Systemanbieter.

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  • Die Achtzigerjahre
  • Forschung & Entwicklung
Forschung & Entwicklung
Auswertung von Versuchen mit Computern
EDV / Die Daten eines Dämpferfilterversuchs auf dem Rollenprüfstand werden 1988 längst mit Computern ausgewertet.
1982

Erstmals werden Versuche mit
Computern ausgewertet

MIT ENORMEN FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSLEISTUNGEN wird Mann + Hummel zum flexiblen Systemanbieter.

Auslöser sind immer anspruchsvollere Motorenkonzepte, kürzere Entwicklungszyklen und der Wunsch nach Modullösungen. Mit verbesserten Prüfeinrichtungen für Gesamtfahrzeuge, Klimakammern und computerunterstützten Versuchsauswertungen beschleunigt Mann + Hummel die Entwicklungsarbeit erheblich. In enger Abstimmung mit den Kunden entstehen neue Produkte wie Zylinderkopfhauben, temperaturfeste Regelelemente, Kraftstoffverteilerrohre und Luftansaugrohre.

  • Chronik
  • Die Achtzigerjahre
  • Umweltschutz
Umweltschutz
1989

Einsatz eines schadstofffreien
Imprägniermittels bei der Aushärtung
des Filterpapiers

UMWELTSCHUTZ gewinnt stark an Bedeutung und führt in der
Filtertechnik zu neuen Technologien und Produkten.

Im Fokus der Forschung und Entwicklung stehen Katalysatoren und Rußpartikelfilter für Dieselfahrzeuge. Abgaskatalysatoren erfordern komplexe Lösungen im Luftansaugtrakt der Motoren, insbesondere an die Temperatur- und Luftmengenregelung. An der Entwicklung von Rußpartikelfiltern ist Mann + Hummel von Anfang an beteiligt. 1989 werden erstmals Stadtbusse und Kommunalfahrzeuge in einem Feldversuch mit der neuen Technik ausgestattet.

Auch in der Produktion spielen Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine zunehmende Rolle. Erstmals werden Filtereinsätze aus umweltschonenden Materialien hergestellt und zur Aushärtung des Filterpapiers schadstofffreie Imprägniermittel eingesetzt.

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  • Die Achtzigerjahre
  • Schmelzkernverfahren
Schmelzkern-Verfahren
Schmelzkernverfahren
NEUE TECHNIK FÜR NEUE PRODUKTE / In Werk 2 werden 1989 Saugrohre im Schmelzkernverfahren produziert.
1989

Im Schmelzkernverfahren
hergestellte Kunststoffsaugrohre
gehen in Serie

DAS SCHMELZKERNVERFAHREN revolutioniert
die Herstellung von Kunststoffteilen.

Ein Metallkern wird in die gewünschte Form gegossen und dann im Spritzgussverfahren mit Thermoplast-Kunststoff umgossen. Mit dem Ausschmelzen des Metallkerns entsteht ein nahtloses Kunststoffteil. Neben dem geringen Gewicht sind freie Formen, strömungsgünstige Geometrien und verringerte Geräuschemissionen möglich. Das Schmelzkernverfahren ermöglicht komplexe Systemlösungen, bei denen erstmals Luftansaugrohr, Luftfilter, Motorsaugrohr und Kraftstoffverteiler in einem Modul zusammengefasst werden können.

  • Chronik
  • Die Achtzigerjahre
  • Sternfaltung
Sternfaltung
Die Sternfaltung erlaubt es, große Flächen Filterpapier auf kleinem Raum unterzubringen. Ein wichtiger Aspekt angesichts immer beengter werdender Einbauräume unter der Motorhaube.
  • Chronik
  • Die Achtzigerjahre
  • Ende einer Ära
Ende einer Ära

Ende einer Ära

„Beide Gründergesellschafter haben gemeinsam

Vorsorge getroffen, dass auch

nach ihrem Tod

keine Führungslücke eintritt

und sich das Unternehmen

organisch weiterentwickeln kann.“

„Unser Betrieb“ zum Tod von
Dr. Erich Hummel 1984. Mit ihm
stirbt der letzte der Firmengründer.

  • Chronik
  • Die Neunzigerjahre
  • Konzernorganisation
Konzern-Organisation
1992

Aus dem Filterwerk Mann + Hummel
wird die MANN+HUMMEL Gruppe

MANN+HUMMEL Gruppe
WEGWEISEND / 1974 bringen Arbeiter den Schriftzug „MANN UND HUMMEL“ auf einem Gebäude von Werk 2 an. Und nehmen damit die spätere Umfirmierung des Unternehmens vorweg.

Die voranschreitende Globalisierung verlangt nicht nur eine strategische Neuausrichtung, sondern auch eine Umstrukturierung des zum Konzern gewachsenen Unternehmens. Und damit den Abschied von einer langen Tradition: 1992 wird das Filterwerk Mann + Hummel GmbH Teil einer Konzernorganisation der Unternehmensgruppe MANN+HUMMEL.

Diese wird in der Folgezeit schrittweise neu strukturiert, begleitet von aufwändigen Maßnahmen zur Organisationsentwicklung. Ziele sind nicht nur effizientere und flexiblere Arbeitsabläufe, sondern auch der rasche Ausbau des internationalen Produktions- und Vertriebsnetzes auf dem Weg zum Global Player. Am Ende des Jahrzehnts sind die Weichen für das 21. Jahrhundert gestellt.

  • Chronik
  • Die Neunzigerjahre
  • Strategische Neuausrichtung
Strategische Neuausrichtung

Strategische Neuausrichtung

„Der Zulieferer muss in die

Systementwicklung,

wenn er nicht nur über den Preis

und Niedrigkosten-Führerschaft

wettbewerbsfähig bleiben will.“

Geschäftsführer Winfried Witte,
1990 in einer Ansprache vor Führungskräften

  • Chronik
  • Die Neunzigerjahre
  • Rekordinvestitionen
Rekordinvestitionen
1991

Das vollautomatische Hochregallager gehört
zu den modernsten seiner Art

Vollautomatisches Hochregallager in Ludwigsburg
IMPOSANT / Das vollautomatische Hochregallager in Werk 6 gehört 1991 zu den modernsten seiner Art.

Der Weg zum Systemanbieter wird mit hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung konsequent weiter beschritten. Wichtige Innovationen sind beispielsweise thermo-optimierte Ansaugsysteme und das Motorraum- und Sounddesign.

In den Ausbau und die Modernisierung der deutschen Standorte fließen ebenfalls hohe Summen. Neue Motorenprüfstände gehen in Betrieb, in der Fertigung kommen erstmals Roboter zur Effizienz- und Qualitätssteigerung zum Einsatz. Im Filterwerk Marklkofen kann die Produktionskapazität 1990 dank einer neuen Halle auf jährlich über 74 Millionen Stück erhöht werden. Und 1997 entsteht im Ludwigsburger Werk 2 ein völlig neues Versand- und Logistikzentrum. Am Ende das Jahrzehnts hat MANN+HUMMEL so viel investiert wie nie zuvor im gleichen Zeitraum.

  • Chronik
  • Die Neunzigerjahre
  • BDI Umweltpreis
BDI Umweltpreis
AUSZEICHNUNG / Bundesumweltministerin Angela Merkel und BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel übergeben 1996 den „Umweltschutzpreis für die deutsche Industrie“ an Gerhard Brenner.
  • Chronik
  • Die Neunzigerjahre
  • Marke
Marke
Das neue Logo der MANN+HUMMEL Gruppe
QUADRATUR DES KREISES / Das neue Logo der MANN+HUMMEL Gruppe vereint Modernität und Tradition, indem es die Namen der beiden Unternehmensgründer zeitgemäß visualisiert.
1996

Das neue Logo der
MANN+HUMMEL Gruppe
wird eingeführt

NEUE ZIELE führen zu einer starken optischen Veränderung.

Seit einer Strategieentscheidung 1994 will sich MANN+HUMMEL unter anderem verstärkt auf den Weltmarkt ausrichten, zu den führenden Systemlieferanten gehören und die Aktivitäten außerhalb des Kfz-Zuliefergeschäfts ausbauen.
Um diese Ambitionen und die neue Organisationsstruktur sichtbar zu machen und Mitarbeitern wie Kunden Orientierung zu geben, gibt sich das Unternehmen ein neues Gesicht. Die Bild-Wort-Marke MANN+HUMMEL vereint Modernität und Tradition, indem sie die Namen der beiden Unternehmensgründer zeitgemäß visualisiert.

  • Chronik
  • Die Neunzigerjahre
  • Global Player
Global Player
1999

Die MANN+HUMMEL Gruppe besitzt
in Deutschland neun und im Ausland 19 Standorte

„WIR SIND DORT, WO UNSERE KUNDEN SIND.“ Dieses Erfolgsrezept
von MANN+HUMMEL erfährt in den 1990er-Jahren eine neue Dynamik.

Die Globalisierung und neue Strategien der Fahrzeughersteller verleihen der Internationalisierung ab 1990 enorme Impulse. Der Abbau der Fertigungstiefe und die Just-in-Time-Logistik verlangen von den Zulieferern zunehmend Entwicklungs- und Montageleistungen vor Ort. Ab 1994 erleichtert deshalb die MANN+HUMMEL INC. im US-Bundesstaat Delaware durch Beteiligungen den Ausbau der Marktposition im nordamerikanischen Markt.

Im Rahmen einer Asienstrategie wird 1994 in Singapur die Vertriebsgesellschaft MANN+HUMMEL PTE LTD. gegründet. Sie treibt die Aktivitäten in Fernost voran und bildet die Keimzelle für zahlreiche weitere Standorte in Asien.

  • Chronik
  • Die 2000er-Jahre
  • China
China
2002

MANN+HUMMEL eröffnet das erste
Produktionswerk in China

NÄHE ZUM KUNDEN bedeutet, auf dem boomenden chinesischen Markt mit Vertrieb
und Produktion präsent zu sein.

1996 wird daher in Shanghai ein Vertriebsbüro eröffnet. 2002 folgt der erste Produktionsstandort. Die CHANGCHUN MANN+HUMMEL FAWER FILTER CO. LTD. fertigt das gesamte Filterprogramm sowie Kurbelgehäuseentlüftungen für zahlreiche in China produzierende Automobilhersteller. 2009 wird in der ostchinesischen Provinz Shandong mit der MANN+HUMMEL FILTER (Jinan) Co. LTD. die zweite Produktionsstätte in Betrieb genommen, 2012 folgt eine weitere im südchinesischen Liuzhou. Im gleichen Jahr gewinnt MANN+HUMMEL mit der Übernahme des Filterherstellers Bengbu Haoye Filter Co. Ltd. weitere Fertigungskapazitäten und Kunden hinzu. 2015 wird das sechste chinesische Werk in Chongqing eröffnet.

  • Chronik
  • Die 2000er-Jahre
  • Internationalität
Internationalität

Internationalität

"Wir sind dort, wo unsere Kunden sind.

Zu dieser Internationalität

gibt es heute keine Alternative mehr."

Geschäftsführer Alfred Weber,
in einem Interview 2014

  • Chronik
  • Die 2000er-Jahre
  • MANN+HUMMEL Kodex
MANN+HUMMEL Kodex
MANN+HUMMEL Kodex
MANN+HUMMEL Kodex / Leistung und unternehmerischer Erfolg gehen einher mit besonderer Verantwortung, mit dem Bekenntnis zu klaren Werten und Leitlinien.
2009

Der MANN+HUMMEL Kodex
wird eingeführt

VERANTWORTUNGSBEWUSSTSEIN UND WERTSCHÄTZUNG
stehen im Mittelpunkt des zweiteiligen Kodex.

Als fester Bestandteil der Unternehmenskultur enthält der Verhaltenskodex (Code of Conduct) Verhaltens- und Führungsgrundsätze, Umwelt-, Sicherheits- und Gesundheitsthemen sowie kartellrechtliche Regelungen und Anti-Korruptionsvorschriften. Die separate Sozialcharta befasst sich mit Fragen des Arbeitsrechts und der sozialen Verantwortung. Bei Fragen oder Verstößen können sich die Mitarbeiter an Vorgesetzte oder Ombudsmänner wenden. Der Kodex setzt weltweit verbindliche Standards für alle Mitglieder der MANN+HUMMEL Gruppe.

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  • Die 2000er-Jahre
  • Wasserfiltration
Wasserfiltration
2010

MANN+HUMMEL erwirbt
mit Ultra-Flo einen
Spezialisten für Wasserfiltration

Wasserfiltration
GESCHÄFTSFELD MIT ZUKUNFT / Anlagen wie diese Ultrafiltrationsanlage zur Wasserfiltration werden künftig helfen, lebensnotwendiges, sauberes Wasser in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen.

Umweltverschmutzung und Klimawandel gewinnen dramatisch an Bedeutung. Und damit auch das Zukunftsthema Wasserfiltration. Seit der Übernahme von Ultra-Flo leistet die MANN+HUMMEL FILTER TECHNOLOGY (S.E.A.) PTE. LTD, Singapur, Pionierarbeit bei der Entwicklung und Produktion von Ultrafiltrationsmembranen, denen bei der Wasserfiltration eine entscheidende Rolle zukommt. Das Unternehmen in Singapur ist gleichzeitig Hauptsitz des gesamten Geschäftsbereiches Wasserfiltration, der sukzessive ausgebaut wird. So etwa durch die Beteiligung an der MICRODYN-NADIR GmbH in Wiesbaden. Seit 2015 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von MANN+HUMMEL, ist das innovative Unternehmen für die Vermarktung der Wasserfiltrationssysteme zuständig.

  • Chronik
  • Gegenwart und Zukunft
  • Gegenwart und Zukunft
Gegenwart und Zukunft

Gegenwart und Zukunft

„Menschen sind der Schlüssel für die Zukunft.

Solange engagierte, qualifizierte

Menschen mit Freude

bei MANN+HUMMEL arbeiten,

wird das Familienunternehmen

eine gute Zukunft haben.“

Geschäftsführer Alfred Weber,
Interview am 6. November 2014

  • Chronik
  • Gegenwart und Zukunft
  • Rückblick
Rückblick
1941

1941 – 2016: 75 Jahre Fortschritt
und Kontinuität: MANN+HUMMEL
im ständigen Wandel

SEIT 1941 HAT SICH VIELES VERÄNDERT. Auch bei MANN+HUMMEL.
Vieles ist aber auch konstant geblieben. In der richtigen Kombination von
Innovation und Tradition liegt der Schlüssel des Erfolgs.

Zu den Erfolgsfaktoren von MANN+HUMMEL gehört seit 75 Jahren die Fähigkeit, immer wieder Veränderungen hin zum Besseren voranzutreiben. Unzählige Innovationen belegen dies ebenso wie die konsequente Internationalisierung und viele strukturelle Veränderungen.

Gleichzeitig haben tradierte Werte großen Anteil an der Entwicklung des Unternehmens. Die humanistischen Ideale der Gründer Adolf Mann und Dr. Erich Hummel stecken noch immer in der DNA von MANN+HUMMEL, etwa im Qualitätsbewusstsein und in der sozialen Verantwortung. Oder in der Kontinuität des Familienunternehmens, das MANN+HUMMEL auch künftig bleiben wird.

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Strategie 2022
2013

„Leadership in Filtration“ durch
motivierte Mitarbeiter

Strategie 2022
STRATEGIE 2022 / Unser Kompass für alle Entscheidungen.

Seit 2003 sorgt das mehrfach optimierte MANN+HUMMEL Management Systems MMS unter anderem für eine kontinuierliche Verbesserung des Qualitätsmanagements. Ab 2010 wird die gesamte Unternehmensstrategie weiterentwickelt. Sie umfasst alle Bereiche und bringt auch die Werte mit den Begriffen Fokus, Integrität, Leadership, Teamwork, Exzellenz und Respekt, kurz FILTER, auf den Punkt.

2013 wird die Ausrichtung zur „Strategie 2022“ weiter fokussiert und an veränderte Rahmenbedingungen angepasst. Neben Qualität, Service und Innovationen stehen, wie seit 1941, die Mitarbeiter im Mittelpunkt. Als wichtigstes Kapital sind sie es, die auch in Zukunft durch operative Exzellenz und kundenorientierte Lösungen den wirtschaftlich erfolgreichen Fortbestand des Familienunternehmens sichern.

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Patente
MANN-FILTER ist die erste angemeldete Marke des Filterwerks Mann + Hummel
FRÜHES MARKENBEWUSSTSEIN / 1948 beantragte das damalige Filterwerk Mann + Hummel GmbH die Eintragung des auf dem Crailsheimer Horafen basierenden Logos als Warenzeichen.
1948

Das Warenzeichen MANN-FILTER ist
die erste angemeldete Marke

RUND 2000 PATENTE in 30 Ländern besitzt MANN+HUMMEL heute und ebenso viele eingetragene Marken in mehr als 120 Ländern.

Im technologischen Bereich sind derzeit weitere 1800 Innovationen zum Patent angemeldet, vor allem in Deutschland, Europa, China und in den USA. In den beiden letzteren Ländern unterhält das zur Rechtsabteilung gehörende „Intellectual Property Department“ eigene Dependancen. Seit 2011 gehört MANN+HUMMEL beim Deutschen Patent- und Markenamt alljährlich zu den 50 aktivsten Anmeldern. Eindrucksvolle Belege dafür, dass MANN+HUMMEL auch nach 75 Jahren nichts von seiner Innovationskraft eingebüßt hat.

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Technologie-Zentrum
Das neue Technologiezentrum in Ludwigsburg vereint ab 2016 die Forschungs- und Entwicklungsabteilung, das Prüfzentrum und die Unternehmensleitung unter einem Dach. Es sichert die künftige Innovationskraft von MANN+HUMMEL und ist gleichzeitig ein starkes Bekenntnis zum Standort Ludwigsburg.
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Akquisitionen
2016

MANN+HUMMEL beschäftigt weltweit
rund 20.000 Mitarbeiter

Zukäufe im Rahmen der Wachstumsstrategie der MANN+HUMMEL Gruppe
EINE UNTERNEHMENSGRUPPE – MEHRERE MARKEN / Zu MANN+HUMMEL gehören heute verschiedene Produktmarken, die eigenständig betrieben und vermarktet werden.

Im Rahmen der Wachstumsstrategie durch Zukäufe gehört zur MANN+HUMMEL Gruppe mittlerweile der renommierte US-amerikanische Filterhersteller Purolator ebenso wie die schwedische Vokes Air. Auf die Filtration von Raum- und Prozessluft spezialisiert, eröffnet sie wie die in der Wasserfiltration tätige MICRODYN-NADIR Wachstumschancen in neuen Marktsegmenten außerhalb des Automotive-Bereichs. Mit UNICO FILTER in Bosnien-Herzegowina und der Haoye Filter im chinesischen Bengbu wird die Präsenz im Automotive-Sektor ausgebaut. Diesem Ziel dient auch die Übernahme der Filtermarken Wix und Filtron von der Affinia Group. Die größte Akquisition der Firmengeschichte verschafft MANN+HUMMEL in den USA Zugang zu neuen Marktsegmenten wie dem Schwerlastbereich und der Hydraulikfiltration.

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Zeitzeugen
2016

Die Anfänge von MANN+HUMMEL aus erster Hand

Umstrukturierungen und Neu-Entwicklungen prägen die Geschichte von MANN+HUMMEL. Themen wie Innovationen, Forschung oder die Organisation der Produktionsabläufe begleiten das Ludwigsburger Unternehmen bis heute. In den 50er-, 60er- und 70er-Jahren beginnt der Ausbau der Produktion: MANN+HUMMEL erwirbt neue Werke in Deutschland und der Welt. Die Filterindustrie wächst und damit auch die Beschäftigtenanzahl. Einmal mehr erlebt das Unternehmen spannende Zeiten. Im Video erinnern sich ehemalige Mitarbeiter an ihre Anfänge bei MANN+HUMMEL und blicken zurück auf einen Teil der 75-jährigen Firmengeschichte.

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